GYPOHIERAX

(Accipitridae; Ϯ Vulturine Fish Eagle G. angolensis) Gr. γυψ gups, γυπος gupos  vulture; ἱεραξ hierax, ἱερακος hierakos  hawk, falcon; "Latham's Vultur angolensis nichts als eine Falkenart**)  ...  **) Diagnose des Falco angolensis, nach dem in unserm Museum aufgestellten Individuum: Schnabel sehr lang gestreckt, comprimirt, an der Basis gerade, nach der Spitze gleichförmig gekrümmt, an der Kieferschneide auf jeder Seite undeutlich doppelt ausgerandet; ein groβer federloser Hautring um jedes Auge, nach dem Scheitel zu mit kleinen Fleischwärzchen besetzt; der übrige Theil des ganzen Kopfes und Halses dicht befiedert mit zugerundeten Federn gleich denen der Brust oder des Rückens. Schwanz rechtwinkelig abgestutzt; die Flügelspitzen, gebildet durch die gleichlange vierte und fünfte Schwinge, einen Zoll kürzerals das Schwanzende. Die Federhosen erstrecken sich bis auf die halbe Länge des Tarsus, welcher letztere netzförmig beschuppt ist. Die Länge der vordern Mittelzehe ist in dem Verhältniss zu den seitlichstehenden Zehen, wie solches bei allen Falken gewöhnlich ist, die sich in dieser Beziehung auf den ersten Blick von allen Geierarten unterscheiden. Die Nägel sind lang, robust und zugeschärft.   ...  Vaterland angeblich das tropische westliche Afrika, in den Provinzen Angola und Congo. Auf jeden Fall bildet dieser Falke eine neue Abtheilung, wofür ich den Namen Gypohierax vorschlage." (Rüppell 1836); "Gypohierax Rüppell, Neue Wirbelth., Vög., 1835, p. 46. Type, by original designation, and monotypy, Falco angolensis Gmelin." (Peters 1931, 1, 263).  
Var. Gyphierax.
Synon. Racama.

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Recommended citation
Jobling, J. A. (2018). Key to Scientific Names in Ornithology. In: del Hoyo, J., Elliott, A., Sargatal, J., Christie, D.A. & de Juana, E. (eds.) (2018). Handbook of the Birds of the World Alive. Lynx Edicions, Barcelona. (retrieved from www.hbw.com on 17 December 2018).